Besuch Ungarn 2019

Bürgerbegegnungen und Kulturaustausch – wichtige Aktivitaten zur Völkerverständigung in Krisenzeiten, bei EU- und Euroskeptizismus sowie bei der Lösung der Flüchtlingsproblematik

Citizens’ understanding of the EU
Das Programm war so gestaltet, das letztlich sämtliche Aktivitäten das Verständnis der Bürger für Europa gestärkt haben.
In vielen Gesprächen bei offiziellen Veranstaltungen und bei Gesprächen auf privater Ebene wird nur positiv über die Begegnung gesprochen und dabei immer auch der europäische Gedanke und die Zusammenhänge erwähnt. Das war vor der Begegnung in diesem Umfang nicht der Fall.
Allein schon, dass die Begegnung überhaupt stattgefunden hat, hat die Voraussetzung geschaffen, dass man sich automatisch mit der EU beschäftigt hat.
Das war in der Vorbereitungsphase schon so, wo man viele Menschen sowohl in Auleben, als auch in Balatonmariafürdö mit einbezogen und sie mit europäischen Themen konfrontiert hat. Hierbei war schon ein Multiplikatoreffekt zu verzeichnen.
Auch dass die EU solche Begegnungen unterstützt, stärkt automatisch das Verständnis für die EU. Die Bürger erkennen zudem, dass auch von offizieller Seite diese Aktivitäten gefördert und gewollt sind. Besonders ältere Bürger, die die Auswirkungen des 2. Weltkrieges voll miterlebt haben, begrüßen solche Aktivitäten für die Völkerverständigung. Automatisch ergeben sich dabei auch Gespräche mit Jugendlichen zu diesem Thema.
Die Unterbringung in Gastfamilien fördert diese Gedankenaustausche zusätzlich.
Der Programmpunkt BEGEGNUNG MIT FREUNDEN am Abend des Anreisetages gab die Gelegenheit sich in den Gesprächskreisen locker auszutauschen und persönliche Erfahrungen einzubringen; die unterschiedlichsten Erfahrungen und Erkenntnisse. Der breitgefächerte Teilnehmerkreis war Garant für das breitgefächerte Themenspektrum. Themen, die auch bei den nachfolgenden Aktivitäten, die in den kommenden Tagen folgten, immer wieder mit eine Rolle spielten.

Die Exkursion in den Industriebetrieb gab praktische Beispiele, was die Markt- und die Arbeitskräftesituation betrifft. Hier wurde in der Praxis gezeigt, wie eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene notwendig ist und praktiziert wird.

Auch die Themen in den Workshops haben allen beteiligten klargemacht, dass sie nie ein Land allein bewältigen kann. Die Bewältigung kann nur gelingen, wenn dies mindestens gemeinsam auf europäischer Ebene passiert und die Länder dabei an einem Strang ziehen.

Am Abend war die Kultur das Thema. Kultur verbindet. Darüber war man sich einig. Aber Voraussetzung ist, dass man sich dabei gegenseitig, als auch die Kultur des ANDEREN akzeptiert. Dieses Verständnis ist für ein harmonisches Zusammenleben Voraussetzung. Diese Voraussetzung schafft man, wenn man sich trifft und miteinander redet. Eine Bürgerbegegnung bietet dafür eine gute Voraussetzung.

Der Besuch des Euro-Service-Nordthüringen Centers gab einen Einblick, wie man auf der Ebene dieser/solcher Einrichtungen eine Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern organisiert und so das Verständnis der Bürger für Europa stärkt.

Der Besuch des Affenparks und der Modelleisenbahnanlage hat gezeigt, was möglich ist, wenn man EU-Fördermittel effektiv einsetzt. Denn ohne diese Fördermittel hätte man diese Einrichtungen in dieser Qualität und Quantität nicht errichten können. der Besuch hat gezeigt, was mit Hilfe der EU vieles möglich ist.

Der traditionelle Europäische Abend stellt immer wieder, auch durch die Anwesenheit wichtiger Gäste, die Bedeutung einer solchen Begegnung unter Beweis. Hier wird von offizieller Seite für das Verständnis der Bürger für Europa “geworben”.

Die Aktivitäten am Sonntag haben durch die Geselligkeit das Verständnis füreinander gestärkt und vertieft.

Bei der Evaluierung der Begegnung am Abreisetag kam es zu einer sehr positiven Einschätzung der Abläufe der Aktivitäten der letzten Tage.
– ZIEL ERREICHT !!!!! –